Nicht jedes Altglas ist wirklich gut geeignet an den digitalen Vollformatsensoren

Sony A7R Vivitar 17mm Altglas

Auf meiner Suche nach einem Vollformattauglichen Altglas Ultra-Weitwinkel bin ich auf das Vivitar Auto-Wide-Angle 17mm f3.5 gestoßen welches man relativ günstig um die 100 Euro in den Foren und in der Bucht kaufen kann. Meins war mit einem Olympus Anschluss und für OM an NEX hatte ich eh noch einen Adapter, also her mit dem “Ding”. Ich hatte mit meinem sehr guten Freund Carsten schon viele Altgläser an der A7R getestet (dazu folgt noch ein größerer Post in den nächsten Tagen/Wochen) und dachte wirklich das das schon gut funktionieren wird. Die Haptik und die Verarbeitung des 17er Vivitar war erstklassig. Das fotografieren damit hat Spaß gemacht und dank dem sehr guten Fokus Peaking in der Sony A7R war das fokussieren auch ein Kinderspiel.

(Exif Daten habe ich in die Bilder reingeschrieben am Fuße der Bilder)

Wie Ihr an meinen Testbildern – ohne Anspruch auf “Diplomarbeit” – aber deutlich erkennen könnt, war das Thema Randschärfe und Verzeichnung und Vigenttierung aber schon eher abenteuerlich. Ab Blende 11 hätte man darüber nachdenken können es einzusetzen, aber auch dann nur mit ordentlicher Randbearbeitung und Verzeichniskorrektur. Das ist nicht unmöglich, mir persönlich aber zu viel Aufwand.

Was lernen wir daraus? Nicht jedes Altglas das an Analog Spaß gemacht hat ist wirklich tauglich um es “Out of the Cam” oder “Randscharf” an den hochauflösenden Vollformat Kameras heute nutzen zu können.

An einer Crop Kamera mit 1,5er Cropfaktor oder an einem mFT Sensor mit 2.0 Cropfaktor kann die Linse schon ganz andere Bilder liefern. Und dafür ist die Linse ein echter “Schnapper”, aber dann eben auch kein Ultra-Weitwinkel mehr…

Vivitar 17mm Altglas

Also ist nicht jedes Schnäppchen ein wirkliches Schätzchen… (zumindest für Menschen die die Bilder nicht alle gerade zerren und Randschärfen wollen am Rechner).

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

3 Comments

  1. Schade, dass es dich so enttäuscht hat. Ich hatte das Objektiv ja in einer anderen Version, baugleich mit dem Tokina 3.5/17. Und das war sehr ordentlich, sogar an der 5D.
    Aber gut, dass Du hier darauf hinweist, dass es auch Altglas gibt, welches am digitalen Kleinbild nicht taugt.
    17mm sind natürlich auch eine ziemliche Herausforderung.

  2. Also abblenden hilft doch sehr…
    Man muß ja auch immer berücksichtigen wann die Optiken gerechnet worden sind. Und “Mitte der Siebziger” ergab erstklassige Optiken und auch Optiken wo auf das momentane Material und Zielgruppe gerechnet wurde…

  3. Schon richtig, Dieter Fröhling, allerdings gibt es eine ganze Menge an Objektiven aus den 70ern, die ausgezeichnet mit der A7(R) harmonieren. Allerdings tragen diese Objektive Namen wie “Leica”, “Zeiss”, “Nikkor”, “Konica Hexanon” oder “Minolta Rokkor”. ;)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>