Weißabgleich? Automatik oder Tools zum manuellen Einstellen?

Ares-Foto Weißabgleich Tools

So Ihr lieben, jetzt mal Hosen runter: Wer von Euch nimmt das Thema Weißabgleich so richtig ernst und arbeitet mit manuellem Weißabgleich und entsprechenden Tools dazu?

Ich gebe zu das mich das alles bisher nicht wirklich interessiert hat, da ich nahezu ausschließlich in RAW arbeite und immer dachte und heute noch denke “das korrigiere ich notfalls später am Rechner”. Wie ist das bei Euch?

Natürlich frage ich Euch das nicht ohne Grund. Ich hatte sehr netten Mailverkehr mit Sebastian Maaß, dem Inhaber von Ares-Foto.de und habe von ihm ein kleines Paket bekommen mit einigen Tools zum einstellen und ermitteln des manuellen Weißabgleiches. Diese möchte ich Euch hier kurz mal die einzelnen Artikel vorstellen. (bitte nach unten lesen – ich verschenke davon auch bissi was…)

  • Faltbare Graukarte (30 cm) f. Weißabgleich
    • Schönes Teil – auf der einen Seite weiß, auf der anderen Grau. Sehr leicht. Es soll faltbar sein, das habe ich mich aber nicht getraut, da der äußere Ring schon recht Straff ist und ich es nicht brechen wollte. Generell ein cooles Teil, das aber nur in großen Fototaschen Platz findet.
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  • Zwei Extragroße Graukarten (18%)
    • Ein schönes Set bestehend aus zwei Graukarten die auf der einen Seite weiß und auf der anderen Seite Grau (18%) sind. Format: 20×25 cm. Material Karton. Muss man sicher nicht viel dazu sagen, Graukarten im klassischen Sinne eben und schön groß.
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  • Weißabgleich-Filter für den manuellen Weißabgleich
    • Schaut echt ulkig aus dieses Teil. Schaut so bissi aus wie Riffelglas mit Griff. Funktioniert aber genial einfach. Man stellt die Kamera auf WB-User-Setup und fotografiert oder misst je nach Kamera einfach durch das geriffelte Weiße Glas (Kunststoff) hindurch und hat somit den richtigen Weißabgleich eingestellt. Habs probiert funzt wunderbar einfach und sicher. Schaut ulkig aus und der Fahrradfahrer der an mir am Waldrand vorbeigefahren ist wäre beinahe an einen Baum gefahren als er mich beobachtete, aber das war der Spaß wert.
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  • 2 in 1 Graukarte (18%) als Reinigungstuch
    • Selbsterklärend, wie die Graukarte aus Karton, nur eben in Form eines Reinigungstuches. Das Ding ist ultraklein und echt praktisch und ganz ehrlich, das gehört in jede Fototasche!
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  • 3 in 1 Graukarten
    • Nun, das Set besteht aus drei kleinen (9×5,x5cm großen bzw. kleinen Graukarten in den Farben Weiß, Schwarz und 18% Grau. Ich persönlich finde die Karten bissi klein zum messen, aber mit etwas Übung funktioniert es gut und das Set kann dank mitgelieferten Handschlaufenband auch schnell mal irgendwo am Stativ hingehängt werden. Praktisch ist das kleine Set auf jeden Fall.
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  • 2 in 1 Graukarte 18% als Mikrofasertuch in praktischer Box
    • mein persönlicher Liebling aus dem obigen Set, Die praktische Kunststoffbox schützt das etwa 30×30 cm große Mikrofasertuch im 18% Grauton sehr gut und kann dank kleinem Karabiner gut überall befestigt werden und ist immer geschützt. Groß genug für einen schnellen und einfachen Weißabgleich und gleichzeitig auch groß genug für eine schnelle und unkomplizierte Kamerareinigung. Gefällt mir extrem gut!
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Nachfolgend habe ich alles für Euch mal fotografiert damit Ihr die ganzen Tools noch mal anschauen könnt.

Den Filter habe ich mal an meinem Auto getestet und das zeige ich Euch gerne mal. Das linke Bild ist mit AWB von der Kamera aufgenommen und das rechte mit dem manuellen Weißabgleich mit dem Filter mit Griff gemessen. Erst dachte ich beim schnellen Betrachten das gar kein Unterschied zu sehen ist, aber beim näheren Hinsehen muss ich sagen, gerade an den Felgen ist ein Unterschied sichtbar und der WB passt tatsächlich mit dem Filter manuell gemessen sichtbar besser. (Das die linke Bildhälfte unscharf ist weiß ich selber :-) – es geht hier um dem WB!)

2014-03-05-WB-LR

SO Ihr lieben, kommen wir zum spannenden Teil dieses Beitrages?

Wer will die folgenden Artikel von mir geschenkt bekommen?

  • 3 in 1 Graukarten
  • Weißabgleich-Filter für den manuellen Weißabgleich (Verpackung geöffnet)
  • Zwei Extragroße Graukarten (18%)

Diese drei Artikel gehen an Euch wen Ihr wollt! Dafür müsst Ihr nicht viel tun, nur einen Kommentar hier im Blog hinterlassen ob für Euch das Thema “Weißabgleich” ein Thema ist und warum oder eben nicht und auch dafür das “Warum nicht” liefern in Form eines Kommentares. Bin sehr gespannt. Drei Kommentatoren haben also die Chance einen der oben genannten drei Artikel per DHL Postbrief von mir geschickt zu bekommen. Das Los entscheidet. Eine meiner Töchter sind die Losfeen. :-) Rechtsweg und so nen Quatsch – lasst mich in Ruhe – ich bin nicht die Glücksloterie – sondern Fotofuzzyblogger der gerne mit Euch was teilen möchte. Bis zum Dienstag 11.03.2014 um 20 Uhr habt Ihr Zeit mitzumachen.

Freue mich auf Eure Meinungen!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

12 Comments

  1. Hi, Jörg!

    Schönes Thema. Weißabgleich ist für mich noch immer wichtig. Ich komme ja von früher aus der analogen Fotografie und da war es echt ärgerlich, wenn man auf Dia fotografiert hat und keinen passenden Korrekturfilter dabei hatte. Das gab echte “Fehlfarbbilder”. ;)
    Allerdings mache ich, obwohl ich auch solche einen WB-Vorsatzfilter habe, den Weißabgleich, sollte die Automatik versagt haben, dann inzwischen doch am RAW. Die WB in der Kamera zu verstellen, habe ich mir recht schnell wieder abgewöhnt, nachdem ich mehrfach vergessen hatte, es wieder umzustellen und dann überrasche war, wieso die Fotos solch einen Farbstich hatten. LOL

  2. Hi Jörg, ja, wirklich, trotz RAW + dng files nutze ich immer wieder gerne die Möglichkeit den manuellen Weißabgleich zu machen, gerade im Studio z.B. mit einem faltbaren lastolite Pop up, ca. 20 cm Durchmesser eine Seite weiß, eine in dem schönen 33% Grau ;-) Und auch für die M Leica habe ich immer ne kleine Visitenkartengroße weiße karte dabei, daher würde mich der Filter schon reizen ;-)
    Itgendwie fühle ich mich sicherer damit….

  3. So genau nehm ich es eigentlich nicht. Nehm aber gerne den Colorcher Passport, wegen der Sicherheit :) Das wird mein erster klick im RAW Konverter und dann stell ich doch den WB so ein wie ich mag. Aber ich könnte es richtig machen :)

  4. « Iiiiiiiiiiih, ich bin ja ganz blau ! »
    Ton an Ohr an Denkzentrum : Mince alors, erwischt, wieder nicht auf schwarzweiss umgestellt oder alles vergessen oder wasauchimmerwiederverdammichnochmaldiemachtmichnochkirre
    « Iiisiiieh Piehsiiieh Bähibieh, das mach ich hinterher in der Beah »

    Weissabgleich mach ich immer so ordentlich, wie möglich. Gehts nicht um alles, grobe Peilung mit Freund Kelvin oder der ollen CD-Tasche und PRE. Gehts um alles, Colourchecker und Graukarte. Dann kanst aber eigentlich auch gleich die jpg schon rausgeben ;)

  5. Interessantes Thema!

    Da ich keine passenden Tools zur Hand habe, verlasse ich mich zur Zeit tatsächlich immer auf den automatisch Weißabgleich meiner Kamera. Mit Hilfe eines Tools zum Einstellen würde ich dann natürlich den nächsten Schritt gehen und den Weißabgleich manuell einstellen. :-)

    Gruß
    Jan

  6. Hallo Jörg
    seit 20 Jahren habe ich eine der Karton Graukarten in meinen Rucksäcken und Taschen. Benutzt werden sie oft, bei schwierigen Lichtverhältnissen oder bei meiner “zahntechnischen”Arbeit, wo es wirklich auf die Farben ankommt…dort dann aber in einer speziellen Version, einer Scheckkarte mit weiß,schwarz und Grau auf der einen Seite incl cm Scala. Damit werden Patienten abfotografiert, damit ich dann in Lightroom einen exakten Weißabgleich fahren kann. Das Umgebungslicht in Zahnarztpraxen ist immer sehr!!!unterschiedlich. Da bin ich auch froh um Softwarelösungen, da es mit den Patienten schnell gehen muss…
    Gruß
    bruno

  7. Die Frage ist doch wie immer was man erreichen will. Will man Farbverschiebungen im Bild dokumentieren oder diese nicht im Bild haben? Wenn nicht, dann spezifischer Weißabgleich via Graukarte, ansonsten eben nicht.

    Nur mal so als Denkanstoß: Früher haben wir auch nicht alle zwei Bilder die Filme gewechselt oder Korrekturfilter draufgeschraubt weil das Licht anders war. Sooo schnell ändern sich Lichtverhältnisse auch nicht.

    Aus dem Grund ist bei mir draußen der Weißabgleich erst mal immer fest auf 5000K gestellt und gut. Damit regelt mir die Automatik auch keine Lichtstimmungen weg, die ich einfangen will. Wenns doch nicht ganz passt wird der Rest am Rechner erledigt. Bei kritischen Motiven wird ein Bild mehr mit Graukarte gemacht, wo ich dann am Rechner die WB-Pipette ansetzen kann.

  8. So Ihr lieben,

    ich muss Briefe fertig machen für Euch – die Gewinner sind:

    Bruno mit seinem Kommentar vom 07.03. 19:36 – er bekommt die 3 in 1 Digital Grey Cards

    Jan mit seinem Kommentar vom 06.03. 19:35 bekommt die Graukarten

    Herbert Piel mit seinem Kommentar vom 05.03. 20:16 bekommt den White Balance Filter.

    Bitte schickt mir via eMail an joerg – ett – langeronline punkt de Eure Postanschriften.

    Liebe Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

  9. Hallo Jörg,
    ist angekommen. Nochmals vielen herzlichen Dank dafür.
    Liebe Grüße
    Bruno

    Ps Grösse passt perfekt für Zahnaufnahmen….

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